Alle Fragen rund um`s Foto - ausführlich beantwortet!

Wie entsteht eigentlich mein Motiv?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, mit der Kamera Bilder zu gestalten. Als Fotografin möchte ich natürlich, dass Du an Deinen Fotos lange und große Freude hast. Deshalb besprechen wir vor dem Shooting genau, was für Fotos Du Dir vorstellst und was sich umsetzen lässt. Beispielbilder können helfen, ein Motiv zu entwickeln aber besser ist es, unvoreingenommen an die Sache ranzugehen, denn nicht immer kann man ein Foto eins zu eins nachbauen. Letztendlich bestimmt dann auch das Tier, welche Fotos es einem schenkt, denn Kommandos wie guck doch mal bitte nach rechts, Kinn ein bisschen mehr runter“, die kommen bei Tieren einfach nicht an. Damit trotzdem alles perfekt wird, suchen wir uns zunächst eine passende Location aus und überlegen dann, welche Einstellungen und Motive dort möglich sind. Ein ganz wichtiger Faktor ist natürlich das Tageslicht. Da ich bis auf Ausnahmen ohne Blitz fotografiere zählt ausschließlich die Lichtstimmung die von Sonne, Wolken und der Umgebung erzeugt wird. Morgens und Abends ist das Licht besonders schön. Früh aufstehen lohnt sich da fast immer. Also: Zeit, Ort und erste Ideen für konkrete Motive besprechen wir vorab. Was dabei letztlich entsteht, entscheidet sich immer erst im Moment, in dem der Auslöser gedrückt wird. 

Welche Vorbereitungen muss ich treffen?

In jedem Fotopaket ist eine kostenlose telefonische Vorbesprechung inkludiert und Du bekommst vorab per Mail eine kleine Checkliste, die Du Dir auch hier herunterladen kannst. Wir besprechen, wie das Shooting von Statten gehen wird, wo wir uns treffen und was Du mitbringen musst. Grundsätzlich solltet Du und Dein Tier gute Laune mitbringen, denn dann entstehen automatisch tolle Fotomotive. Sei ausgeschlafen und fit, das Selbe gilt für Deinen Liebling. Tiere sollten nicht unmittelbar vorher etwas zu fressen bekommen haben, da sie sonst träge sind und oftmals stark speicheln. Equipment wie Halsbänder, Leinen, Sättel und Trensen sollten frisch geputzt und blitzblank sauber sein. Für aufwendigere Shootings die das Tier in Bewegung zeigen sollen, werden in der Regel Helfer gebraucht. Diese müssen natürlich pünktlich vor Ort und motiviert sein. Aber keine Angst: jedes Shooting wird vorher im Detail besprochen, dadurch kann sich jeder perfekt vorbereiten. 

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Wie lange dauert es, bis ein Foto perfekt ist?

Tja, was soll man sagen. Manchmal drückt der Fotograf einmal auf den Auslöser und hat sein Bild im Kasten. Andere Male dauert es Stunden bis alles perfekt sitzt. Ein andermal macht das Wetter nicht so recht mit oder es dauert erst eine Weile, bis das Fotomodell, völlig egal ob Mensch oder Tier, sich von seiner Schokoladenseite präsentiert. Sind genügend Treffer auf der Speicherkarte geht die richtige Arbeit aber erst los. Denn der Fotograf muss das komplette Bildmaterial sichten und entscheiden, welche die Top-Bilder sind. Niemand will sich 50, fast identische Bilder ansehen. Deswegen wird in der Regel von jeder Einstellung das beste Foto ausgesucht. Manchmal ist das ganz schön schwer. Ja und dann bekommt das Bild noch den endgültigen Feinschliff in einem Bildbearbeitungsprogramm. Die RAW-Dateien, zu Deutsch Rohdaten, müssen erstmal in Szene gesetzt werden, bevor ein Foto tatsächlich so beeindruckend ist, dass es veröffentlicht werden kann. Die wenigsten Bilder sind schon in der Kamera perfekt. Das war zu Zeiten der Analog-Fotografie auch nicht viel anders. Nur entstand der Feinschliff damals nicht am Bildschirm, sondern im Labor. Wie man sieht, dauert es also ein ganzes Weilchen, bis ein Bild wirklich perfekt ist. Dafür hat man auch umso länger Freude daran. 

Warum kosten Fotos (so viel) Geld?

Heutzutage sind wir es gewohnt, tagtäglich von einer Flut an Bildern, Fotos und Videos überschwemmt zu werden. Kaum einer denkt jedoch darüber nach, wie diese Bilder entstanden sind, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt, sie herzustellen, aufzubereiten und zu verwalten. Arbeit kann man nur leisten, wenn man auch Geld dafür bekommt, denn wenn man am Ende seine Miete nicht zahlen oder das teure Equipment nicht finanzieren kann, tja…dann gibt es irgendwann niemanden mehr, der Fotos macht. Die wenigsten Fotos entstehen in dem Moment, in dem sie geschossen“ werden. Meist folgt eine zeitintensive Nachbearbeitung, die Fotos müssen in das passende Format konvertiert und dem Kunden übermittelt werden. Außerdem fällt auch im Berufsalltag eines Fotografen viel Verwaltungskram an. Aus- und Fortbildung kosten ebenso viel Geld wie das Equipment, das ja nicht nur aus einer professionellen Kamera und einem Satz Objektiven, sondern auch aus Computer, Bildschirm und Software besteht. All das muss gepflegt, gewartet und regelmäßig aktualisiert werden. Das bedeutet Zeit und Kosten. Aber nur so ist es nunmal möglich, dass ein Fotograf erstklassige Bilder machen kann. Dazu muss er jedoch sein Leben und seine Arbeit auch finanzieren können. Deshalb kosten Bilder Geld. Aber ein schönes Erinnerungsfoto, so finde ich, ist ohnehin unbezahlbar.

Was darf ich mit meinen Fotos alles machen?

Mit den Fotos, die Du von mir bekommst, darfst Du letztendlich alles machen, was unter den Begriff der privaten Nutzung“ fällt, im Fachjargon heißt das privates Nutzungsrecht“. Du darfst von den Dateien Abzüge anfertigen lassen so oft Du willst, Du darfst die Abzüge jedem schenken, Poster anfertigen lassen, Fotogeschenke herstellen lassen, was auch immer. Voraussetzung ist, dass Du keine Werbung damit betreibst, sie nicht verkaufst oder Dich als Urheber ausgibst. Natürlich darfst Du die Bilder auch auf Deiner privaten Homepage, Deinem Facebook-oder Instagram-Account verwenden. Hierfür sind die Dateien mit web“ im Dateinamen vorgesehen, die mit dem Logo von Herzenstier-Fotografie gekennzeichnet sind. Damit es hier keine Missverständnisse gibt, halten wir all das in einem Nutzungsvertrag fest, der vor dem Shooting von Dir unterschrieben werden muss. 

Warum darf ich meine Bilder nur mit Logo online stellen?

Prinzipiell geht es hierbei um das Urheberrecht des Fotografen. Wenn Du ein Foto zum Beispiel auf Facebook stellen möchtest, kann jeder gleich sehen, wer das Foto gemacht hat und Du sparst Dir den Bildnachweis. Außerdem hilft ein Logo, Missbrauch durch Dritte zu verhindern. Die Wenigsten wissen, dass man Fotos, die im Internet zu sehen sind, nicht einfach so benutzen darf. Die Folge: oft landen Fotos ohne Einverständnis des Fotografen (oder auch des Models) an Stellen, für die sie gar nie vorgesehen waren. Leider bleibt das oft unbemerkt. Ein Logo signalisiert automatisch: Finger weg!“. Das schreckt zwar nicht jeden ab, aber die meisten wissen dann doch instinktiv, dass sie dieses Foto lieber an seinem Ort belassen. Und wenn es doch verbreitet wird, kann man zumindest nachverfolgen, woher es stammt und wer es gemacht hat. Dies ist nicht nur im Sinne des Fotografen, sondern auch in Deinem eigenen Sinne.

Was darf Herzenstier Fotografie mit meinen Bildern machen?

Bei dieser Frage sind wir beim Urheberrecht, beim Persönlichkeitsrecht und beim Nutzungsrecht. Urheber einer Fotografie ist immer derjenige, der sie angefertigt hat, also der Fotograf. Damit sich Kunden ein Bild von der Arbeit des Fotografen machen können, muss er ein Portfolio an tollen Bildern präsentieren. Zwar hat der Fotograf als Urheber dazu prinzipiell das Recht, aber nur wenn er keine Persönlichkeitsrechte verletzt, die wiederum bei der fotografierten Person liegen. Um dies zu regeln, gibt es einen sogenannten Model-Release-Vertrag, in dem das Model dem Fotografen erlaubt, die Bilder zu Werbezwecken oder auch anderweitig zu verwenden. Wie auch der Nutzungsvertrag, muss das Model-Release vor dem Shooting von Dir ausgefüllt und unterschrieben werden. Für den Fall, dass Du mir die Rechte zur weiteren Bildverwertung nicht erteilen möchtest, musst Du das Model-Release natürlich nicht unterschreiben. In diesem Fall erhöhen sich jedoch die Kosten pro Paket um 99,- Euro. 

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